Das machtvolle HUNA Gebet

Immer wieder komme ich in meinen Blogbeiträgen auf die mächtigen "Werkzeuge der zweiten Ebene" zu sprechen. Ganz besonders HUNA, eine alte schamanische Philosophie, die gut 5000 Jahre alt ist, liegt mir dabei am Herzen. Erschaffen Kraft unserer Gedanken. Wie einfach könnte das Leben sein, wenn wir uns wieder an unsere wahren Kräfte erinnern würden! Sehr oft bekomme ich Mails, in denen ich um eine möglichst einfache Erklärung der Wirk- und Vorgehensweise gebeten werde. Abgesehen davon, dass ich genau dies in meinen Seminaren lehre, möchte ich an dieser Stelle sehr gern versuchen, die Abfolge des kraftvollen HUNA Gebetes "in Normalo" erklären.

Fangen wir mit etwas völlig Unspektakulärem an. So etwas wie einer Feder. Menschen, die in meinen Seminaren waren oder mein Buch gelesen haben, schreiben mir nun seit gut zwei Jahren ganz unaufgefordert ihre Federgeschichten und ich habe meinen größten Spaß dabei. Ich verwende dieses Beispiel oft, da es sozusagen mein erster Kontakt mit dem Universum war. Naja, vermutlich nicht der erste aber in jedem Fall der erste Unübersehbare. Einer für Normalo-Zweifler wie ich es einer bin/ war. Ich möchte mich nicht wiederholen, du findest die Geschichte in meinem Buch „Spirituelle Impulse zum Glücklichsein. Warum es anders werden muss, damit es besser werden kann“.

Okay, wir nehmen die Feder und damit wir deinen Verstand direkt etwas beruhigen, den ich bis hierher schreien höre, dass man ja wohl überall Federn finden würde, kannst du dir ja eine hübsche Farbe für deine Feder ausdenken. Vielleicht so etwas wie ein schrilles gelb. Das wäre dann die Fortgeschrittenen Variante. Du weißt schon, die Bestellung im Otto-Katalog und so.

Falls du christlich erzogen bist, versuche ich hier eine Verbindung zu Jesus herzustellen. Schon Jesus sprach davon, dass wir ein Gebet nicht einfach nur daher plappern sollen (Math.6.7.). Wir sollten uns den Sinn und Zweck eines Gebetes genau vor Augen führen. Außerdem sagte Jesus „Drum betet ohne Unterlass.“ Eine ziemlich blöde Anweisung für unsere moderne Gesellschaft, in der man zwölf Stunden am Tag arbeitet. Doch mit ein wenig HUNA Verständnis wissen wir auf einmal, was Jesus meinte. Er wollte uns gar nicht damit ärgern. Er konnte ja nur nicht wissen, dass uns all unser altes Wissen völlig abhandenkommen würde, wir unsere Werkzeuge verlegen würden  und ihn damit in unserem Verständnis zu wörtlich nehmen würden. Wie gesagt, geh immer davon aus, dass Jesus ein eingeweihter Kahuna war! Das „Bete ohne Unterlass!“ bezieht sich darauf, dass unser unteres Selbst den ganzen Tag für uns weiter betet, wenn wir ihm den Auftrag dazu geben. Einfach indem es pausenlos Impulse in Form von Energie nach oben sendet. Wir können in dieser Zeit getrost arbeiten gehen. Sehr praktisch!

Ein weiterer Tipp, den auch Jesus in der Bibel versteckt hat ist, kurz noch einmal darüber nachzudenken, ob wir den Wunsch nicht vielleicht selbst erfüllen könnten. Möchte mein Sohn eine eins in der Matheklausur empfehle ich ihm trotz HUNA Wissen natürlich auch zu lernen. Und anschließend noch ein wenig Energie in die Sache zu geben. Häufig geht es um das Zusammenwirken irdischer und überirdischer Kräfte. Wie sagte Jesus doch so schön „Ich bin in dieser Welt aber nicht von dieser Welt.“ Wir sind also nicht aufgerufen, alle Gegebenheiten dieser Welt zu ignorieren. Es geht vielmehr um die spielerische Kombination beider Elemente. Sonst hätte man uns ja nicht hier herunter schicken müssen. So, Schluss mit dem Vorgeplänkel, kommen wir zum kraftvollen HUNA Gebet. Ich wähle hier bewusst die einfachste Variante in hoffentlich gekonnter Normalo-Erklärung:

  1. Suche dir einen Ort an dem du für eine Weile ungestört sitzen kannst. Das HUNA Gebet kommt einer Art Meditation gleich. Formuliere deinen Wunsch, also in unserem Fall die Feder, so konkret wie nur möglich. Vielleicht magst du ihn sogar kurz aufschreiben. Korrigiere so lange bis der Wunsch so kurz und verständlich wie möglich ist. Nimm bereits jetzt deine Visualisierungsgabe hinzu. Stelle dir die Feder vor und fühle sie in deiner Hand. Ich hatte ja die Verbindung von Visualisierung (mittleres Selbst) und fühlen (unteres Selbst) bereits beschrieben. „In der nächsten Woche möge mir eine (gelbe) Feder begegnen.“
  2. Zunächst lade dich mit Mana, der Lebensenergie auf. Dieser Schritt ist ohnehin ein sehr nützlicher, den du immer mal wieder anwenden kannst. Atme dafür tief und bewusst ein und aus. Versuche dies auf acht Takte gleichmäßig zu tun. Du könntest also beim Einatmen still bis acht zählen und ebenso beim Ausatmen. Ich meine übrigens nicht diese flache Atmung, die gerade wir Westler uns so sehr angenommen haben. Nein, ich meine ein tiefes bewusstes Atmen bis in die Lungenflügel hinein! Acht Takte – acht Mal. Ein und Aus. Noch besser wird es, wenn du dir dabei vorstellst, wie du dich mit Mana, mit Lebensenergie, auflädst. Sitze oder stehe dabei ganz aufrecht.
  3. Ziehe dich nun für einen Moment still in dich zurück und meditiere einen Moment über deine Verbindung zu deinem hohen Selbst. Hohes wie? Egal, versuche einfach in das Gefühl einer Verbundenheit mit allem um dich herum, vielleicht sogar dem ganzen Universum zu gehen.
  4. Das eigentliche Gebet beginnt mit einer kräftigen Mana Gabe an das hohe Selbst. Gerade so, wie ich es getan habe um mich mit meinem Kater zu verbinden. Stelle dir dazu eine Schnur, die Aka Schnur, vor, die aus der Mitte deines Kopfes hinauf in den Himmel geht. Jetzt ist nicht die Zeit, darüber nachzugrübeln, was das bitteschön sein soll, was sich da im Himmel versteckt. Ein zweifelnder Atheist kannst du später wieder werden. Im HUNA Gebet ist ein Zweifel das Aus! Da nur unser unteres Selbst, sagen wir mal vereinfacht unser Unterbewusstsein, mit unserem hohen Selbst, das ja auch ein Teil von uns ist, kommunizieren kann, bittest du nun dein unteres Selbst (du könntest ihm einen Namen geben, wenn dir einer in den Sinn kommt) mit dem nächsten kräftigen Atemzug eine Mana Gabe an das hohe Selbst zu senden. Du könntest dazu sagen: „Liebes hohe Selbst. Diese Mana Gabe ist nur für dich bestimmt. Nimm sie von Herzen gern als Geschenk zu deiner freien Verwendung als Zeichen meiner Liebe und Verbundenheit mit dir.“
  5. Nun darfst du deinen Wunsch zum ersten Mal an das hohe Selbst übermitteln. „In der nächsten Woche möge mir eine (gelbe) Feder begegnen.
  6. Lade nun ein Bild mit deinem Wunsch, der Feder auf. Du erinnerst dich: Visualisierung. Sprich (in Gedanken oder laut – bedenke aber, dass auch laut geäußerte Worte noch einmal eine intensivere Eigenenergie haben) „Liebes Untere Selbst, bitte lade dieses Bild mit einem gemeinsamen Atemzug mit Mana auf und lass es uns mit einer kräftigen Mana Gabe an das hohe Selbst senden. Jetzt!“ Unser Unteres Selbst ist wie ein kleines Kind, das sich von liebevollen aber bestimmten Äußerungen beeindrucken lässt. Sei klar und liebevoll! Wenn du Mutter oder Vater bist, kennst du das. Bei einem tiefen Atemzug siehst du dein Bild vor dir. Atme tief ein! Schicke nun das Bild deiner Feder mit einem kräftigen Atemzug über die imaginäre Schnur nach oben. JETZT! Sende gleichzeitig eine kräftige Mana Gabe in Form einer gedanklichen Energieübertragung mit einer kräftigen Atmung nach oben.
  7. Nun wiederholst du deinen Wunsch etwas entspannter noch zweimal Wort für Wort. Gern kannst du dir dein Bild der Feder dazu noch einmal vor Augen führen. Insgesamt ist das Gebet also nun dreimal gesprochen.
  8. Nun sendest du noch einmal eine kräftige Mana Gabe an dein hohes Selbst. Darin bist du ja mittlerweile Profi. Bedanke dich dann bei deinem hohen Selbst für die Erfüllung deines Wunsches. Du erinnerst dich vielleicht an „Die Möwe Jonathan“, in der es heisst „Du musst schon da sein, bevor du angekommen bist.“ Du gehst also ganz selbstverständlich davon aus, DASS dein Wunsch bereits erfüllt ist.
  9. Nun das Wichtigste: Gib ab! Lass los! Wenn du im Otto-Katalog bestellt hast, rufst du ja auch nicht anschließend alle zehn Minuten im Service Center an um dich zu vergewissern, dass deine Bestellung angekommen ist. Naja, manch einer vielleicht schon. In diesem Fall musst du vielleicht ein wenig häufiger das HUNA Gebet zelebrieren. Macht ja nix.
  10. So, nun kommt die Herausforderung. Autsch, du ahntest es, die Sache hat einen Haken. In der Tat: Es ist deine Disziplin! Du solltest nun nämlich das Gebet täglich einmal wiederholen und zwar so lange bis es erfüllt ist.

 

Wie schon gesagt, die größte Herausforderung ist, nun keinen Zweifel aufkommen zu lassen. Wenn HUNA nicht funktioniert liegt dies nicht daran, dass es das falsche Werkzeug ist, sondern an dessen Verwendung. Wir machen es uns oft einfach indem wir zu schnell das Werkzeug in Zweifel ziehen. Gerade bei solch ungewohnten, sich dem Verstand entziehenden Dingen. Du kennst das? Wenn du versuchst, mit einem Hammer eine Schraube in ein Gewinde zu drehen, wirst du kläglich scheitern. Doch liegt das vermutlich dann nicht an dem schlecht konzipierten Hammer. Eine klitzekleine Empfehlung möchte ich noch für Wünsche der Fortgeschrittenen-Variante geben: Dein hohes Selbst ist dein Führer in diesem Leben. Es hat einfach von „da oben“ die bessere Perspektive. Es sieht quasi schon jetzt, dass der Weg linksherum besser ist, um auf den Berggipfel zu gelangen als wenn du den rechten wählen würdest. Selbst wenn es den freien Willen deines mittleren Selbst akzeptiert und dich ebenso liebevoll rechts herum begleiten würde ohne einzugreifen. Aber mal ehrlich: Warum bitteschön sollte man einen Weg wählen, von dem ein anderer schon gesehen hat, dass er durch dicke Dornen und Schlamm führt. Für die Erfahrung, ja. Aber viel angenehmer wäre es doch, den linken Weg zu nehmen, an dessen Wegesrand schöne Blumen blühen und an dem ein  plätscherndes Bächlein deinen Weg begleitet, oder? Das ist übrigens genau das, was so häufig in unserem Leben geschieht: Mit unserer festen Vorstellung stellen wir uns der liebevollen Führung unseres hohen Selbstes entgegen und wählen viel zu häufig den rechten Weg statt den linken, einfach weil unser Verstand uns einredet, dieser wäre genau das, was wir wollen. Aus einer Vogelperspektive heraus, sähe aber die Welt ganz anders aus. Könntest du aus den Augen deines hohen Selbstes schauen, dann könntest du sehen, dass es viel besser wäre, du würdest dich nicht mit dickem Schnupfen zur Arbeit quälen da dir während deines Nasenspray-Einkaufs in der Apotheke dein Märchenprinz begegnet wäre. Schade, schade, konnte dein Verstand nicht sehen!

Lange Rede kurzer Sinn: Sei genau in deiner Wunschformulierung aber schränke die Möglichkeiten nicht ein. Wünsche dir also nicht xy als Partner sondern eine glückliche erfüllte Partnerschaft. Warum solltest du einen Umweg gehen? Nun verrate ich dir noch meinen absoluten Lieblingsabschluss für ein jedes Gebet:

„Möge das Beste zum höchsten Wohle aller Beteiligten geschehen.“

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